Kinder und Jugendliche aus der Ukraine zeigten Tänze aus ihrer Heimat

CADENBERGE tw ∙ „Helfen wo Hilfe gebraucht wird. Überparteilich auf Augenhöhe. Gemeinsam für eine starke Region“. Mit diesem Slogan machte am Sonntag der Stand von „Land Hadeln hilft“ bei seiner Aktion „Radeln für Hadeln“ in Cadenberge auf das Anliegen des Vereins aufmerksam.

„Wir wollen das Zusammengehörigkeitsgefühl unserer 14 Gemeinden stärken“, sagte Peter von Spreckelsen, Bürgermeis­ter von Osterbruch. „Auch wenn jedes Dorf seine Eigenheiten hat, haben wir gemeinsame Probleme, die wir auch gemeinsam angehen sollten. Und das wollen wir mit ‚Land Hadeln hilft‘ erlebbar und erfahrbar machen.“ Und eine Veranstaltung, die dazu beiträgt, ist „Raden für Hadeln“, in diesem Jahr mit Ziel Sportplatz Cadenberge.

Am Ende konnten sich die Vorsitzenden Michael Merz und Julia Schiller über mehr als 1.000 Besucher freuen. Und dass obwohl es der Wettergott am Anfang nicht so gut mit der Veranstaltung meinte. Gerade noch pünktlich schafften es Neunkirchens Bürgermeisterin Dagmar Diers und ihre Mitradler noch, den Sportplatz in Cadenberge zu erreichen, bevor der großen Regenschauer begann. Doch dann versank die Veranstaltung von „Radeln für Hadeln“ erst einmal im Wasser. Aber der Wettergott hatte ein Einsehen, und brachte zum frühen Nachmittag wieder trockenes Wetter.

Positiv für die vielen Teilnehmer vom ADFC über den Paritätischen bis zum Schützenverein. Über 20 Vereine und Organisationen waren mit einem Stand vor Ort, „die sich alle viel Mühe gegeben haben“. Und dann doch von zahlreichen Besuchern aufgesucht wurden. „Das macht die Veranstaltung aus“, so Merz, „dass sie getragen wird von allen die mitmachen, seien es die Helfer an den Ständen oder die Besucher.“

Das diesjährige Motto der Fahrradtour für den guten Zweck lautete: „Kultur möglich machen“. Die eingenommenen Spenden (wieviel zusammengekommen ist, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest) soll Kulturprojekten zugutekommen, die sonst keine Umsetzungs­chance hätten.