Jens Parnow, Oliver Ottmüller und Klaus Lund bei der Kommandoübergabe (v.l.) Foto: MFG 3

NORDHOLZ re ∙
Der Kommodore des Marinefliegergeschwaders 3 (MFG 3) „Graf Zeppelin“, Kapitän zur See Oliver Ottmüller, hat am Donnerstag das Kommando über die Fliegende Gruppe von Fregattenkapitän Klaus Lund an Fregattenkapitän Jens Parnow übergeben.

Fregattenkapitän Lund blickte mit Stolz auf die Leistungen seines Personals zurück: „Zu Beginn meiner Amtszeit sind wir taktisch P-3C Orion geflogen. Rund zwei Jahre später, zum Ende meiner Amtszeit, fliegen wir P-8A Poseidon. Jeder, der sich ein bisschen auskennt, weiß, wieviel Arbeit das für das vergleichsweise kleine Team bedeutete.“

Seinem Nachfolger wünsche er alles Gute für die anstehenden Herausforderungen. Fregattenkapitän Lund wird für die kommenden Jahre ins Ausland versetzt.

Kapitän zur See Ottmüller dankte Fregattenkapitän Lund und hob die hohe Einsatz- und Leistungsbereitschaft der Fliegende Gruppe unter seiner Führung hervor: „Die vergangenen zwei Jahre waren überaus intensiv und fordernd. Neben der Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft der P-3C Orion mussten Ihre Frauen und Männer die operativen Grundlagen für die verzugslose Einführung der P-8A Poseidon legen. Eine Herkulesaufgabe, die Sie alle mit Bravour gemeis­tert haben.“

Mit der Entsendung einer P-8A Poseidon zum Indo-Pacific Deployment im Februar 2026 und der Teilnahme an der NATO-Übung Dynamic Manta im Mai konnte das MFG 3 unter Fregattenkapitän Lund wichtige Meilensteine erreichen, um das neue Seefernaufklärungs- und U-Boot-Jagd-Flugzeug für seine ersten Einsätze in Zukunft zu testen.

Der Nachfolger und neue Kommandeur der Fliegenden Gruppe, Fregattenkapitän Parnow, war bereits Taktischer Offizier auf der P-3C Orion und kennt den Alltag im Einsatzdienst eines Seefernaufklärers sehr gut. In den vergangenen drei Jahren war er als Stabsoffizier im Allied Maritime Command in Northwood, Großbritannien, stationiert.