Die Besucher erwartet mit dem Tag der Bundeswehr am Samstag, 6. Juni, eine der größten Veranstaltungen, die der Marinefliegerstützpunkt in den letzten 20 Jahren erlebt hat, verspricht Kommandeur Broder Nielsen Foto: tw
NORDHOLZ tw ∙ Die Vorbereitungen für den Tag der Bundeswehr am Samstag, 6. Juni, auf dem Marinefliegerstützpunkt in Nordholz laufen auf Hochtouren. Es soll ein Tag werden, an dem die Besucher die ganze Bandbreite nicht nur der Marineflieger, sondern der Bundeswehr insgesamt erleben können.
Im Vordergrund steht für den Kommandeur des Marinefliegerkommandos, Kapitän zur See Broder Nielsen aber, „dass die Besucher die Menschen, die Motivation und den Spirit kennenlernen, der diese Truppe prägt, all die coolen Männer und Frauen, die hier einen grandiosen Job verrichten“. Und man dabei ganz selbstverständlich miteinander ins Gespräch kommen kann.
Gerechnet wird mit bis zu 60.000 Besuchern, je nach Wetterlage. Nielsen appelliert an jeden, der die Marineflieger live erleben möchte, auf jeden Fall nach Nordholz zu kommen, werde es wegen der Infrastrukturmaßnahmen, die zum Teil schon angelaufen sind, in absehbarer Zeit doch keine Veranstaltungen dieser Art mehr bei den Marinefliegern in Nordholz geben.
Investiert wird hier eine Menge Geld, „in Flugzeuge, Hubschrauber und Infrastruktur“, so Nielsen, der sich im Pressegespräch am Dienstag auch über „die großartige Unterstützung, von Seiten der Politik aber vor allem auch aus der Gesellschaft“ freute.
Rund 2.000 Menschen leben und arbeiten auf dem Marinefliegerstützpunkt. Und alle packen am Tag der Bundeswehr – wie bei einem „All Hands Manöver“ – mit an.
Bereits im Vorfeld gab es eine Menge zu tun, vor allem Sicherheits- und Notfallkonzepte sowie die Verkehrsführung mussten sorgfältig geplant und umgesetzt werden. „Die Zusammenarbeit mit den anderen Behörden und Organisationen läuft super“, so Broder Nielsen, und nannte unter anderem Polizei, Feuerwehr, Johanniter und THW.
Das Veranstaltungsgelände umfasst rund sieben Hektar, auf dem sich 120 Aussteller präsentieren, vom Heerespanzer über die Flugzeuge und Hubschrauber der Marineflieger bis zum Bereich Blaulichtorganisationen und kann auf einem rund 1,5 Kilometer langen Rundweg erkundet werden.
Und natürliche kann man im Cateringbereich auch eine Pause bei Essen und Trinken einlegen. Über das Veranstaltungsgelände verteilt finden sich zudem kostenlose Wasserspender.
Als Ort, an dem Sicherheit großgeschrieben wird, müssen sich die Besucher auf Sicherheits- und Ausweiskontrollen einstellen. Kommandeur Broder Nielsen wies darauf hin, dass an diesem Tag an der Hauptwache kein Einlass ist. Es gibt zwei Parkplätze (ausgeschildert), der eine auf den vom Deichbrand bekannten Flächen sowie auf dem Parkplatz am ehemaligen Sky-Markt am Bahnhof. Hier finden auch die von anderen Großveranstaltungen bekannten Personen- und Taschenkontrollen mit jeweils zehn Schleusen statt. Deshalb auf jeden Fall an den Ausweis denken, und nur eine kleine Tasche und keine Rücksäcke mitnehmen. Nach der Sicherheitskontrolle geht es dann mit dem Shuttle-Busservice (rund 60 Busse stehen bereit) zum Ausstellungsgelände.
Fahrradabstellplätze sind am Seeflughafen und am Bahnhof Nordholz eingerichtet.