Das Foto der beiden Braunbären ist auch in einer Ausstellung der Fotografin Elfi Jung zu sehen Foto: Jung
WINGST re ∙ Zum Raubtier-Tag lädt am morgigen Sonntag, 6. September, der Wingster Waldzoo ein. Kleine und große Besucher können sich auf eine Fülle von Fütterungen, Mitmach-Aktionen und Informationsständen freuen, die Einblicke in die Welt dieser faszinierenden Jäger bieten.
Für die jüngsten Besucher gibt es viel zu entdecken: Sie dürfen an vielen Mitmachständen ihr Wissen rund um die Raubtiere unter Beweis stellen. Fragen wie „Was frisst ein Raubtier?“, „Wieviel Futter braucht es am Tag?“ und vieles mehr warten darauf, von Groß und Klein beantwortet zu werden. Das gesammelte Wissen kann bei einer Raubtier-Rallye gemessen werden. Jeder Finisher der Rallye erhält einen kleinen Preis und darf seinen Rallyebogen in den großen Lostopf werfen. Im Anschluss des Raubtiertages wird eine Familienjahreskarte verlost.
Neben Aktionen und Ständen bei den im Zoo gehaltenen Land-Raubtieren wie Leopard, Otter, Erdmännchen und Co., gibt es auch Informationen zu Räubern zu Wasser und in der Luft.
Mitarbeiter der Seehundstation Nationalpark-Haus Norden-Norddeich haben Präparate und Infos über die einheimischen Robben dabei. Eine Falknerin präsentiert eine kleine Flugshow und stellt sich über den Tag gerne den Fragen zu ihren Greifvögeln.
„Der beste Freund des Menschen“, der Hund, kommt ebenfalls nicht zu kurz. Der Hundegutshof aus Krummendeich kann viel zum Wandel des Hundes und der Arbeit mit den Hunden berichten. Die Fotografin Elfi Jung präsentiert eine Reihe von Raubtierbildern sowohl aus der Natur, als auch aus dem Wingster Zoo. Am Info-Mobil der Kreisjägerschaft erfährt der Besucher viel über die einheimische Tierwelt, sowohl über unsere Räuber als auch deren Beutetieren.
Über die im Zoo gehaltenen Räuber gibt es ein Programm. Im 30-Minuten-Takt finden an den Gehegen wechselnde Fütterungen statt. Neben der täglich stattfindenden, kommentierten Bärenfütterung um 16 Uhr erwarten die Besucher an diesem Tag neun weitere Fütterungen, so bei den Leoparden als auch bei den zahlreichen Kleinräubern wie Waschbär, Zwergotter, Frettchen und Erdmännchen. Bei den letztgenannten sowie bei den Stinktieren sind derzeit auch sehr aktive Jungtiere zu beobachten.
Mitglieder des Zoo-Fördervereins bieten frische, selbstgemachte Crêpes an. Die Einnahmen aus dem Verkauf fließen direkt in die Verbesserung der Tiergehege. Aktuell befindet sich das neueste und größte Projekt im Bau, der 3.000 Quadratmeter große, begehbare Lemurenwald.