Superintendentin Kerstin Tiemann freut sich über die neuen lichtdurchfluteten Räumlichkeiten im historischen Rathaus, in denen auch wieder Platz für persönliche Begegnungen ist Foto: tw

OTTERNDORF tw ∙ Eigentlich war „Himmelreich“ die perfekte Adresse für die Superintendentur des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Cuxhaven-Hadeln. Doch die Nummer 15 erwies sich am Ende mit Feuchtigkeit und Schimmel als nicht mehr so „himmlisch“. Nach einer Übergangsphase in der Cuxhavener Straße freuen sich Super­intendentin Kers­tin Tiemann und ihr Team, dass sie jetzt endlich ihre neuen Räume im ersten Stock des Historischen Rathauses beziehen konnten. Und das nicht nur wegen der modernen Räume im historischen Ambiente, sondern auch weil das Team wieder direkt und persönlich ansprechbar ist, mit Räumen, die zu Begegnungen einladen.

„Kirche und Kommune unter einem Dach, ein herzliches Miteinander, gemeinsam das Beste für die Gesellschaft auf den Weg zu bringen – das ist das Schönste was uns passieren konnte“, freut sich Kerstin Tiemann über den neuen Standort der Super­intendentur. Gerade in der heutigen Zeit mit ihrer Vereinzelung, ihrer Aggression und Radikalisierung, sei es wichtig, „dass wir hier vor Ort gut miteinander umgehen, niemanden ausgrenzen, Vielfalt akzeptieren und christliche Werte leben“, betont sie.

Nach dem Umzug Anfang Februar konnten Interessierte am Mittwoch die neuen Räume bei einem Tag der offenen Tür in Augenschein nehmen. Ein Angebot, dass von vielen genutzt wurde. Bei einem Rundgang durch das erste Obergeschoss konnten sie nicht nur sehen wo das Team der Superintendentur jetzt arbeitet, sondern auch mit den Mitarbeitern ins Gespräch kommen – über kirchliche Themen, über die Stadt und über das, was die Menschen bewegt.

Ein großer Dank ging von Tiemanns Seite auch an Samtgemeindebürgermeister Frank Thielebeule sowie den Stadtrat mit Bürgermeister Claus Johannßen, die sich für die Vermietung der historischen Räumlichkeiten an den Kirchenkreis Cuxhaven-Hadeln eingesetzt haben. An diesem geschichtsträchtigen Ort, zentral in der Stadt, entstehe jetzt ein positives Miteinander.
Doch nicht nur die Räumlichkeiten der Superintendentur haben sich vergrößert, sondern auch das Team.

Neben Superintendentin Kerstin Tiemann, Ephoralsekretärin Inga Dürksen und Andreas Schoener, Referent für Öffentlichkeitsarbeit, gehören seit November Stefanie Glissmann als Assistentin der Geschäftsführung sowie seit Februar Ann-Chris­tin Heins, zuständig für Fundraising und Fördermittel, zum Team.

„Es ist ein großes Geschenk, dass der Kirchenkreis das finanziert und wir die Zukunft im Kirchenkreis so positiv mitgestalten können.“ Die neuen Kollegen, der freie Blick aus dem Fenster „das macht etwas mit den eigenen Gedanken. Das bietet neue Perspektiven, man wird kreativer“, freut sich Tiemann über den personellen wie räumlichen Zuwachs.