Auch in diesem Jahr steht der Wunschbaum in der Kaufhaus-Stolz-Passage, sehr zur Freude von Anita Hanel und Kathrin Seyfahrt Foto: Hanel Seniorenstiftung
CUXHAVEN re ∙ Mit „Es war einmal…“ fangen die meisten Märchen an. Und so auch die Geschichte des Wunschzettelbaums beim Kaufhaus Stolz. Es war einmal im Sommer des Jahres 2019 als Anita Hanel von der Hanel Seniorenstiftung und Kathrin Seyfahrt vom Verein Wunschträume/Netzwerk für Mädchen- & Frauenprojekte e.V. die Idee zu einem Wunschzettelbaum für Seniorinnen und Senioren hatten. Mit dem Kaufhaus Stolz wurde der passende Partner gefunden, bei dem dieser Baum in der Vorweihnachtszeit seinen Platz bekommen sollte, und so steht er nun seit sieben Jahren alle Jahre wieder im Dezember in der Kaufhaus-Passage.
An seinen Ästen hängen Postkarten, auf denen Seniorinnen und Senioren Weihnachtswünsche festgehalten haben, wie zum Beispiel ein Buch, ein Paar warme Handschuhe oder einen Schal. Spender können sich bis zum 15. Dezember eine oder mehrere Karten vom Baum nehmen, das gewünschte Geschenk im Wert von etwa 20 bis 25 Euro besorgen, hübsch einpacken und bei der Sammelstelle an der Hauptkasse vom Kaufhaus Stolz abgeben. Dort werden die Geschenke von der Hanel Seniorenstiftung abgeholt und persönlich überreicht.
Um möglichst viele Menschen glücklich zu machen, und auch den Menschen eine Gelegenheit zum Schenken zu geben, die vielleicht keine Zeit haben etwas zu besorgen, oder die von auswärts sind, gibt es die Möglichkeit, eine sogenannte Joker-Karte vom Baum zu nehmen. Sie können dann eine Geldspende von 25 Euro (oder mehr) auf das auf der Karte angegebene Wunschträume-Konto überweisen. Mit dem Verwendungszweck: „Senioren-Wunschträume“.
Alle bis zum 31. Dezember dort eingehenden Geldspenden werden vom Netzwerk aufgerundet und an die Hanel Seniorenstiftung weitergeleitet und für besondere Aktionen, wie beispielsweise den gelegentlichen Blumengruß, einen Eis-Gutschein im Sommer, oder ein gemeinsames Kaffeetrinken im Gartencenter Weingärtner eingesetzt.
Ein besonderer Dank gilt natürlich auch der Kaufhausleitung, dank derer alle Jahre wieder diese Aktion durchgeführt werden kann.